dial-the-gate.de
Einschaltquoten
http://www.dial-the-gate.de/einschaltquoten.html

© 2009 dial-the-gate.de

Was sind Einschaltquoten?

Sogenannte Einschaltquoten dienen dazu, den Hörer/Seheranteil von Radio/Fernsehsendern zwar nicht explizit, aber doch so festzustellen, dass damit ein der tatsächlichen Realität nahekommender Rückschluss auf die Zahl derjenigen, welche die Sendung verfolgten, ermittelt wird. Einschaltquoten sind deshalb so wichtig, da über diese das Interesse der Bevölkerung zu einzelnen Senderangeboten wie etwa Unterhaltungssendungen, Diskussionen, Sportübertragungen, usw. festgehalten wird. Je größer das Interesse, desto höher die Einschaltquote, die sich in Prozenten an einem Querschnitt von ausgesuchten Empfangshaushalten niederschlagen. Pay-TV-Sender dagegen bedienen sich im Vergleich zur Einschaltquote der Buyrate. Öffentlich-rechtliche und kommerzielle Sendeanstalten leben überwiegend oder zumindest teilweise von Einschaltquoten, auch TV- oder Radioquoten genannt, die den Preis für Werbung in ihren Sendungen je nach Höhe der jeweiligen Quote bestimmen. Was die Quoten im TV sind, ist der Traffiic im Internet, viel Traffic hat z.B. das Fantasy Online Game.

Wie werden Einschaltquoten ermittelt?


In Deutschland wird die Einschaltquote von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) an einer bestimmten Anzahl von Haushalten ermittelt. Eine repräsentative Bevölkerungsschicht wird dazu ausgewählt, die zurzeit etwa 10.000 Haushalte umfasst. Diese müssen außerdem noch bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um einen möglichst realen Schnitt durch alle Alters- und Berufsgruppen, Religionsbekenntnissen, Geschlechterzugehörigkeiten usw. vornehmen zu können. Aus dieser ausgewählten Gruppe rechnet man letztendlich auf die gesamte Bevölkerung hoch. Alle registrierten Haushalte erhalten eine Box, die neben den Fernseher platziert, präzise aufzeichnet, wann wer welche Sendung verfolgt oder aufnimmt. Jedes Familienmitglied verfügt über eine eigene Taste, um auch wirklich das Interesse jedes Einzelnen auseinanderzuhalten. Die Box speichert diese Daten, die repräsentiert von der ausgewählten und registrierten Gruppe auf alle anderen Zuschauer hochgerechnet und schlussendlich auch analysiert werden. Die Quotenbox registriert im Sekundentakt, welcher Sender angesehen wird und speichert diese Information zur späteren Auswertung. Die Zuschauerzahlen werden in einer frühen Morgenstunde über der an der Telefonsteckdose angeschlossenen Box von der GfK abgerufen und ausgewertet. Die Beteiligung an der Quotenmessung wird mit einem einmaligen Pauschalbetrag, sowie einer geringen monatlichen Stromkostenpauschale für den Teilnehmer honoriert.

Welcher Nutzen ergibt sich aus Einschaltquoten?

Werbefirmen sind vor allem daran interessiert, zu erfahren, wieviele Zuschauer eine Sendung sehen, um ihr Angebot einem möglichst großen Zuschauerkreis zu unterbreiten. Je höher die Einschaltquote, desto größer der Preis, der für Werbesekunden an den Sender zu richten ist. Die höchste Einschaltquote in der Geschichte erlebte übrigens Spanien, wo Das Viertelfinale der Fußball-EM 2008 zwischen der spanischen und italienischen Fußball-Nationalmannschaft über 15 Millionen Zuschauer an die TV-Geräte lockte. Werbung vor und dazwischen war damit dementsprechend teuer. Auch sind Einschaltquoten für Fernsehdirektoren von Interesse. Bei schwachen oder immer mäßiger werdenden Quoten kann eine Sendung abgesetzt oder auf einen anderen Sendeplatz verschoben werden.